Was ist CBD-Öl & wie wirkt es?

Was ist CBD-Öl & wie wirkt es?

Was ist CBD-Öl & wie wird es angewendet?

Nach und nach wird der Hype um CBD-Öl immer größer. Eventuell hast du dich sogar schon mal gefragt, was CBD-Öl eigentlich ist und inwiefern hat das mit Marihuana zu tun. Wird man davon nicht high. Inzwischen haben sogar schon verschiedenste Reformhäuser CBD-Öl im Angebot. In diesem Artikel möchte ich die Beachtungskriterien und Vorteile von CBD-Öl dir zusammentragen. Unten findest du auch meine Erfahrungen damit.

Obwohl die Verwendung von medizinischem Marihuana nach wie vor umstrittenes und ein politisch heiß diskutiertes Thema ist, weißt die Forschung immer mehr auf die erstaunlichen gesundheitlichen Vorteile von CBD hin.

Präparate aus Cannabis werden seit Jahrtausenden in der Medizin verwendet. Die Besorgnis über die Gefahren des Missbrauchs führte in den 1930 er Jahren zum Verbot von Marihuana.

Nun schreiben wir 2019 und die Wissenschaft hat inzwischen mehr hervorgebracht als damals bekannt war.

Heute werden Marihuana und chemisch verwandte Verbindungen in der Therapie als sehr wertvoll gesehen und bekommen immer mehr Stellenwert. Auch die Nachfrage von Endverbrauchern und Menschen mit Erkrankungen nach CBD-Öl steigt.

Was ist CBD-Öl?

Cannabidiol oder auch CBD ist eine von über 100 Verbindungen, welche in Cannabis gefunden werden. Bis vor kurzem hatte THC (Tetrahydrocannabinol) die größte Aufmerksamkeit, da sie bei den Anwendern verschiedene Wirkung auf zeigte.

CBD ist jedoch auch in hohen Konzentrationen in Cannabis vertreten und in der Medizin weiß man, dass die Liste der medizinischen Vorteile immer mehr heranwächst.

CBD ist die wichtigste nicht-psychoaktive Komponente von Cannabis sativa1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6285406/.  Laut einer Studie im British Journal of clinical pharmacology aus dem Jahr 20132)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22625422 schreibt man CBD in einigen Experimenten folgende Wirkungen zu:

  • Wirkt entzündungshemmend
  • wirkt antioxidativ
  • zeigt positive Wirkungen bei Epilepsie
  • hilft bei Erbrechen und Übelkeit
  • lindert Angstzustände und Schizophrenie

Die Forschung zeigt, dass CBD-Öl sich von anderen gut untersuchten Cannabinoiden unterscheidet3)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12052030. Alle Cannabinoide wirken als Liganden. Das bedeutet, dass sie an Bindungsstellen eines Proteins andocken und dort das Verhalten des Rezeptors verändern. Die CB1 Rezeptoren sind sehr weit im Körper verbreitet. Besonders häufig findet man sie im Bereich des Gehirns.

Die CB1 Rezeptoren beeinflussen:

  • die Bewegung,
  • die Koordination,
  • die Schmerz- und Sinneswahrnehmung,
  • die Emotionen,
  • das Gedächtnis,
  • die Wahrnehmung,
  • das autonom und endokrine System.

CB2 Rezeptoren befinden sich hauptsächlich im Immunsystem und scheinen Entzündungen und bestimmte Arten von Schmerzen zu reduzieren. Obwohl Cannabinoide eine ähnliche Strukturen aufweisen, zeigen sich an den verschiedenen Rezeptoren eine breite Palette von Wirkungen.

CBD-Öl hat nur eine sehr geringe Wirkung auf die CB1 und CB2 Rezeptoren4)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2219532/, was sehr wahrscheinlich erklärt, warum es im Gegensatz zu THC, welches den CB1 Rezeptor beeinflusst, keine nachteilige Wirkung besitzt.

Aus diesem Grund sind die meisten Marihuana sehr reich an THC und beinhalten sehr wenig CBD. THC hat auch eine lange Liste von gesundheitlichen Vorteilen. Aufgrund der unerwünschten psychoaktiven Nebenwirkungen ist es aber verboten und nur für medizinische Zwecke erlaubt.

Darum hat das Interesse an nicht-psychoaktiven Phytocannabinoiden in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. CBD wird auchverwendet, um die berauschende Wirkung von THC (Paranoia und Gedächtnisstörungen) zu reduzieren5)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21462790.

CBD scheint auch die sedierende Wirkung von THC zu beeinflussen6)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3797438/. Dies macht CBD-Öl so attraktiv für den medizinischen Einsatz, da die Ursache von psychoaktiven Wirkungen ein Grund für die Akzeptanz von medizinischen Marihuana war.

Während bekannt ist, dass THC bei manchen Menschen Angstzustände und Paranoia hervorruft, wirkt CBD gegen diese Nebenwirkungen. Aus diesem Grund erstreckt sich der Nutzen von CBD auf klinische Studien bei Kleinkindern mit Epilepsie.

Für wen ist CBD-Öl geeignet?

CBD Öl ist für dich geeignet, wenn du:

  • Schlafprobleme hast
  • chronische Schmerzen hast
  • Kopfschmerzen oder Migräne hast
  • Probleme mit der Verdauung hast
  • Stress hast
  • Depressionen hast
  • Angstzustände hast

CBD-Öl Indikationen

Welche Arten von CBD gibt es?

Inzwischen ist der CBD-Öl Markt sehr stark herangewachsen. Es werden immer mehr Produkte online oder in den örtlichen Reformhäusern verkauft. Es gibt viele Arten von CBDs und jede davon wird auf unterschiedliche Weise verwendet. Zu den häufigsten CBD Arten gehören:

CBD-Öl in Tinkturen

Tinkturen sind die beliebteste Methode CBD-Öl zu verwenden. Es liegt wahrscheinlich daran, dass man ganz genau ablesen kann, wie viel CBD man zu sich nimmt. Bei einer CBD Tinktur verwendet man eine Pipette und man legt sich die Tropfen unter die Zunge. Das sind in der Regel die reinsten Produkte. Manchmal verwenden Hersteller Trägeröle, natürlich Aromen oder andere Öle.

CBD-Konzentrate

Wie Tinkturen werden CBD Konzentrat aufgenommen,  indem man Tropfen unter die Zunge legt. Konzentrate enthalten jedoch oftmals höhere Dosen an CBD. Die hohen Dosen sind nicht ideal für Anfänger. Es sollte immer mit einer geringen Dosis gestartet werden und auf die individuelle Reaktion geachtet werden.

CBD in Kapseln

CBD Kapseln oder CBD Tabletten können wie jede andere Kapseln mit Wasser eingenommen werden. Das ist die bequemste Möglichkeit, CBD zu verwenden. Du hast allerdings nur eine geringe Kontrolle darüber, wie viel und wie hoch deine Dosis ist.

CBD als topische Anwendung

Topische CBD Produkte umfassen Lotionen, Salben und z.B. Lippenbalsame.  Das CBD wird hier über die Hautschichten aufgenommen und kann z.B. auch mit Hilfe eines Pflasters aufgebracht werden. So können die Cannabinoide direkt in den Blutkreislauf gelangen.

CBD in Lebensmitteln

CBD in Lebensmittel wie z.B. in

  • Pralinen
  • Kaffee
  • Backwaren
  • Kaugummi oder
  • Süßigkeiten

werden immer beliebter. Hier ist es allerdings sehr schwierig die Dosis entsprechend festzulegen, wie viel CBD man aufnimmt. Eher als Food-Trend zu sehen!

CBD-Öl in ätherischen Ölen

Seitdem die E-Zigaretten auf dem Markt sind, ist natürlich auch CBD interessant als Inhalat aufzunehmen. Hier sollte man allerdings bedenken, dass es auch Nebenwirkungen geben kann, wenn man Chemikalien auf hohe Temperatur erhitzt.

CBD in Sprays

In Sprays ist die Konzentration von CBD normalerweise geringer. Hier solltest du das Etikett sehr gut lesen, so dass du weißt wie viel Pumpstöße du benötigst für eine bestimmte Dosierung.

CBD in Tampons

Auch hier gibt es bereits Untersuchungen und Produkte, welche CBD in Tampons verkaufen, um die Wirkung über die Schleimhäute aufzunehmen7)https://www.myweedo.de/gruene-seiten/forschung/cannabis-tampons-gegen-regelschmerzen/8)https://www.myweedo.de/gruene-seiten/forschung/cannabis-tampons-gegen-regelschmerzen/.

 

CBD-Öl Produkte

Wo ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanföl?

Vielleicht hast du schon einmal mitbekommen und gelesen, dass einige CBD-Produkte aus Hanföl hergestellt werden. Was genau ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanföl?

CBD ist eine Verbindung, welche  aus der Cannabispflanze gewonnen wird. Hanf und Marihuana stammen beide von der Pflanze Cannabis sativa ab. Es ist die Menge an THC in der Pflanze, welche sie unterscheidet.

Hanföl wird aus Hanfsamen der Hanfpflanze gewonnen und enthält sehr wenig bzw kein THC. Auf der anderen Seite hat Marihuana einen THC-Gehalt von über 0,3 % (normalerweise zwischen 5 & 35%).

Aufgrund des niedrigen THC-Gehaltes kannst du Hanföl verwenden, ohne danach high zu sein. Normalerweise wird Hanf für die Herstellung von

  • Kleidung,
  • Papier,
  • Seilen,
  • Teppiche,
  • Baumaterial und
  • Kunststoffverbindungen verwendet.

Dieser Industriehanf enthält naturgemäß sehr geringe THC Mengen und hohe CBD Dosen. Der Kauf von CBD-Öl aus Industriehanf ist legal, da es weniger als 0,3% THC enthält.

Hanf ist auch viel einfacher zu züchten als Marihuana. Er benötigt weniger Wasser, bedarf minimaler Pflege &  und passt sich sehr gut an verschiedene Klimazonen an.

Hanfsamenöl aus dem lokalen Lebensmittelgeschäft wird also aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen und kann zum hinzufügen für verschiedene Rezepte verwendet werden. Hanfsamenöl enthält auch wichtige Nährstoffe, darunter mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Terpene, und ein paar Proteine. Normales Hanföl als Lebenssmittel enthält kein CBD oder THC.

Ist CBD-Öl legal?

CBD Öl ist legal wenn es weniger als 0,3% THC enthält9)https://draxe.com/cbd-oil-benefits/10)https://www.cbd-vital.de/magazin/cbd-allgemein/ist-cbd-legal11)https://www.vice.com/de/article/evegdz/cannabis-gras-ist-cbd-legal-polizei-berlin-razzien.

Welche gesundheitlichen Vorteile hat CBD-Öl?

CBD-Öl lindert Schmerzen

Eine der bekanntesten CBD-Öl Vorteile ist die natürliche Schmerzlinderung. Es gibt Hinweise darauf, dass sich Cannabinoide bei der Schmerzmodulation als nützlich erweisen können, indem sie die neuronale Übertragung in Schmerzbahnen hemmen.

Eine im Journal of experimental medicine von 2012 veröffentlichen Studie fand man heraus, dass CBD chronisch-entzündliche und neuropathische Schmerzen bei Nagetieren signifikant unterdrückte12)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22585736. Die Forscher vermuten, dass CBD und andere nicht-psychoaktive Komponenten von Marihuana eine neue Klasse von Therapeutika zur Behandlung chronischer Schmerzen sein könnte.

In einer in Kanada durchgeführten Metaanalyse von 2007 zeigt sich die Kombination von CBD und THC Spray als wirksam bei der Behandlung von neuropathischen Schmerzen bei Multipler Sklerose, die bei 50 bis 70% der MS-Patienten zu Schmerzlinderung führen können.

CBD & das Immunystem

CBD ist ein vielversprechendes Mittel gegen eine Vielzahl von entzündlichen und schmerzbedingten Erkrankungen. Es wirkt auf das Cannabinoidsystem des Körpers, um Entzündungen zu reduzieren, das Immunsystem auszugleichen und schützt vor oxidativem Stress13)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3085542/.

Unser Immunsystem verfügt über Rezeptoren für die Cannabinoide, die unser Körper produziert, sowie für diejenigen, die wir zu uns nehmen können. Dieses interne Cannabinoidsystem kann bei Autoimmunkrankheiten und Entzündungen unausgeglichen sein14)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3085542/.

CBD wirkt auf die Immunzellen, um eine Reihe von entzündungshemmenden und antioxidativen Reaktionen auszulösen.

CBD kann Th1 & Th2 ausgleichen

CBD reduziert sowohl die Antworten von Th1 (IL-6 und TNF-Alpha) und Th2 /IL-4, IL-5, IL-13) bei Ratten mit Asthma15)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4458548/.

CBD verringert auch die Produktion von Entzündungssubstanzen in Immunzellen16)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9858061.

CBD kann bei Th17-Dominanz helfen

CBD kann helfen, die Dominanz von Th17 zu unterdrücken, was bedeutet, dass es bei einigen Th17-dominanten Autoimmunkrankheiten  helfen kann17)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2389279118)http://www.medmix.at/th17-zellen-autoimmunerkrankungen/19)https://www.laborpraxis.vogel.de/zu-viel-salz-koennte-entstehung-von-autoimmunerkrankungen-foerdern-a-397279/index2.html20)https://books.google.de/books?id=znlqDwAAQBAJ&pg=PT107&lpg=PT107&dq=th17+dominanz&source=bl&ots=7avpMfzod8&sig=ACfU3U0gSzUKtsLQKw6TipLA4_syD60GEQ&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjY2IjMrpvgAhUHaVAKHQunApAQ6AEwCXoECAoQAQ#v=onepage&q=th17%20dominanz&f=false21)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18035205.

CBD-Öl & antipsychotische Wirkungen

Forschungen zeigen, dass CBD die Erzeugung von antipsychotische Wirkungen beinhaltet. Es scheint ein pharmakologisches Profil zu haben. Studien zeigen, dass CBD die experimentelle Psychose22)https://portal.hogrefe.com/dorsch/modellpsychose-1/ bei Menschen verhindert. In einigen Fällen & Studien wird von positiven Wirkungen bei Patienten mit Schizophrenie berichtet23)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22716160.

CBD-Öl reduziert Angst

Studie mit Tieren mit Angstzustände deuten auf Angst reduzierende Wirkungen von CBD hin24)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22729452. Cannabidiol hat die Angst bei Patienten mit sozialer Angststörung verringert und die Forscher weisen darauf hin, dass es auch für Panikattacken oder Zwangsstörungen wirksam sein könnte25)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3079847/.

CBD & Krebs

Mehrere wissenschaftliche Berichte zeigen, dass CBD auch umfassende antiproliferativ apoptotische (Selbstzerstörung) Wirkungen bei Krebszellen besitzen kann26)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2763350827)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5009497/Eine im Journal of Pharmacology and experimental therapeutix veröffentliche Studie aus dem Jahr 2006 stellt zum ersten Mal fest, dass CBD das Wachstum verschiedener Brusttumorzellen selektiv hemmen könnte28)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16728591/29)http://mct.aacrjournals.org/content/10/7/1161.full.

Studien haben gezeigt, dass Dosen von 700 mg pro Tag über 6 Wochen keine offensichtliche Toxizität von CBD zeigten.  Daraus kann man ableiten, dass CBD für eine längere Behandlung geeignet sein könnte. Die Forschungen zeigen nicht nur positiven Einfluss von CBD auf Brustkrebszellen, sondern auch auf Lungen- und Dickdarmkrebszellen30)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3579246/31)http://molpharm.aspetjournals.org/content/70/3/897.full32)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14692532?access_num=14692532&link_type=MED&dopt=Abstract33)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2437354534)https://link.springer.com/article/10.1007/s10549-010-1177-4.

Welche Wirkmechanismen hat CBD bei Krebs?

  • CBD verringert die Energieproduktion bei Tumorzellen & löst den Zelltod aus35)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5009497/
  • CBD macht Krebszellen gegenüber den weißen Blutkörperchen empfindlicher36)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25069049
  • CBD beeinflusst den Wachstum von Krebszellen37)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3579246/
  • blockiert den Cannabinoid-Rezeptor GPR55 (recht neu entdeckt)38)https://www.royalqueenseeds.de/blog-gpr55-der-dritte-cannabinoid-rezeptor-n87939)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3612675/40)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4139213/

CBD lindert Übelkeit

Cannabis wird seit Jahrhunderten zum Unterdrücken von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. Forschungen zeigen, dass unter mehr als 80 Cannabinoid Verbindungen, die in Marihuana gefunden werden, sowohl das Rauschmittel THC als auch das nicht-Rauschmittel CBD zur Beseitigung von Übelkeit und Erbrechen beitragen können.

CBD & Epilepsie

2014 wurde von Forschern der Stanford University eine Umfrage in einer Facebook Gruppe durchgeführt, welche die Verwendung von  Cannabidiol bei Behandlung von Kindern mit Epilepsie untersuchte41)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4157067/.

19 Antworten erfüllten die Kriterien für diese Studie. Das Kriterium war ein Diagnose von Epilepsie und die derzeitige Verwendung von CBD angereicherten Cannabis. 84% der 19 Eltern gaben an, dass die Anfallshäufigkeit ihres Kindes während der Einnahme von CBD-Cannabis Abnahme. 11% berichteten von einer vollständigen Anfallsfreiheit. 42% gaben an, dass die Anfallshäufigkeit um mehr als 80% sank und 32% berichteten von einer Verringerung der Anfälle um 25 bis 60%.

Andere positive Wirkungen waren erhöhte Wachsamkeit, bessere Stimmung und verbesserter Schlaf. Nebenwirkungen waren Schläfrigkeit und Müdigkeit.

Die meisten Studien zu Epilepsie stützen sich auf Tierstudien und Umfragen, dass CBD eine vielversprechende Behandlung bei behandlungsresistenter Epilepsie sein könnte. Im Allgemeinen werden Dosen bis zu 25 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gut vertragen.

Welche Nebenwirkungen hat CBD-Öl?

Sehr viele Hersteller springen auf den Zug der CBD-Produkte. Dies erfordert jedoch vor dem Kauf eine sorgfältige Recherche. Cannabispflanzen können Pestizide, Schwermetalle und andere im Boden und Wasser enthalten Chemikalien leicht aufnehmen. Es ist wichtig, dass die Cannabispflanze während des Wachstums oft getestet wird.

Wie wird CBD-Öl verwendet?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten CBD-Ööl zu verwenden. Sei es in Kapsel-,  topische, essbare oder Tropfenform. Du kannst dir einige Tropfen unter die Zunge geben aber auch CBD haltige Öle auf die Haut auftragen.

Persönlich empfehle ich dir CBD-Öl mit einer Pipette einzunehmen, da dies die einfachste Möglichkeit ist das CBD zu dosieren. Außerdem enthält reines CBD-Öl keine Zusätze, welche Nebenwirkungen haben. Auch wenn ich dir die Pipette empfehle, empfinde ich es als sehr schwierig z.B. zwei Tropfen mit der Pipette abzumessen. Es kam schon vor, dass ich auch mal mehrere Tropfen aus Versehen unter die Zunge gegeben habe und entsprechend eine stärkere Wirkung hatte.

Wie hoch soll ich CBD dosieren?

Lies auf dem Etikett wie viel Milligramm CBD in der gesamten Flasche oder einem gesamten Produkt enthalten ist. Auch wie viel Milligramm in einer Standarddosis enthalten ist. CBD-Produkte variieren in ihrer Wirksamkeit, wobei einige mehr CBD insgesamt enthalten als andere. Bei den meisten Produkten ist genau angegeben, wie viel CBD pro Tropfen enthalten ist.

Beginne mit einer kleinen Dosis und Tasse dich nach und nach zu größeren höheren Dosen heran. Fang mit einer Dosis von 10 bis 20 mich an, um zu schauen, wie dein Körper reagiert. Wenn du das Gefühl hast, dass ich nach ein paar Tagen bei der Dosis keine positive Auswirkung mehr verspürst, erhöhe nach nach die Dosis.

Meine Erfahrungen mit CBD

Ich habe verschiedene CBD-Produkte bereits getestet. Die Frage, welche sich mir immer stellt ist bei einem Ergänzung- oder Zusatzmittel: Warum sollte ich es nehmen. Besteht eine Indikation, wie zum Beispiel Schmerz, dann ist der Nutzen von CBD gerechtfertigt, klärt aber nicht die Ursache, warum Schmerz vorhanden ist. Wenn ich CBD vor dem Schlafen nehme, habe ich einen messbar tieferen Schlaf. Übertreibe ich es mit der Dosis, fühle ich mich leicht sediert und merke die Wirkung sogar einen Tag später. Hier spielt aber auch die Nutzung der Pipette eine wichtige Rolle.

Zum Beispiel habe ich verschiedene Produkte getestet, welche mit einer Tagesdosis von 2 Tropfen empfohlen werden. Man soll die Tropfen unter die Zunge nehmen und dort einwirken lassen. Da ist jetzt nicht so viel Gefühl und sehen tut man da auch nichts.

Es waren glaube ich einiges mehr als 2 Tropfen. Da ich am Morgen meistens trainieren gehe, hab ich nach dem Einsatz von dem CBD am Abend vorher keine Spannung im Training erzeugen können. Ich habe mich ein wenig neben der „Spur“ gefühlt. Daher pass bitte auf mit der Dosierung. Auch wenn kein THC enthalten ist, CBD hat eine spürbare Wirkung.

Ich setze es ein, wenn ich einen sehr stressigen Tag hatte. Allerdings helfen mir Lifestyle-Hacks besser (frische Luft, Bewegung draußen, Infrarotlicht, Erdung & kaltes Wasser) als Supplemente. Wir haben keinen Supplementmangel, sondern einen Mangel an artgerechter Gesundheit.

Fußnoten   [ + ]

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Carsten Wölffling
Über den Autor
Carsten ist Coach & Speaker für artgerechte Gesundheit, Sporttherapeut (B.Sc.), Functional Nutrition & Endobalance Coach und Biohacker. Er studiert die kPNI (klinisch-Psycho-Neuro-Immunologie), geht dem großen "Warum" nach, beschäftigt sich seit 2006 mit den verschiedensten Facetten des Biotops des Menschen. Carsten lebt das "intermitten living" und wenn er nicht Fortbildungen und Seminare gibt, dann besucht er für sein Leben gerne Fortbildungen oder ist barfüßig in der Natur unterwegs. Er ist Gründer von Functional Basics - Deine Basis für artgerechte Gesundheit & des Leipziger "Health Meeting". Als Speaker auf verschiedenen Gesundheitskongressen und in seinem Blog lässt er über den artgerechten Teller blicken. Seine Devise ist: "#gesundheitistfüralle". Er lebt den Lifestyle mit Marie in Leipzig und gibt sein Wissen gerne hier, in Coachings, Seminaren & Workshops weiter.
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