Ingwer-Möhren-Sauerkraut

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Fermentation von Gemüse erlebt dieser Tage wieder eine Renaissance und ist besonders in der Paleo-Küche nicht mehr wegzudenken.

Bei der wilden Fermentation, wie hier beim Ingwer-Möhren-Sauerkraut angewandt, werden durch Milchsäurebakterien die im Gemüse enthaltenen Kohlenhydrate, also Zucker und Stärke, zu Milchsäure abgebaut. So wird das Sauerkraut durch die Milchsäure konserviert. Die beim Ansetzen des Sauerkrauts entstandene Flüssigkeit, dient den Mikroorganismen als Nahrung. So kann die Gärung beginnen.

Fermentation findet in der Küche vieler Länder Anwendung, wie beispielsweise Kimchi in Korea. Fermentieren ist nicht ohne Grund so beliebt. Denn neben dem köstlichen Geschmack liefert fermentiertes Gemüse vor allem natürliche Enzyme und aktive Milchsäurebakterien, die für eine gesunde Darmflora und eine Stärkung der Abwehrkräfte sorgen.

Fermentiertes Gemüse enthält zudem einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen und Phytonährstoffen, also sekundäre Pflanzenstoffe. Diese wirken auf deinen Körper antioxidativ, immunstimulierend und gerinnungshemmend und wirken Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen entgegen.

Im gekauften Sauerkraut sind die lebendigen Bakterienkulturen jedoch nicht mehr enthalten und damit sind auch die gesundheitlichen Vorteile des fermentierten Gemüses verloren gegangen. Dies liegt vor allem daran, dass es pasteurisiert ist und damit nicht mehr roh ist und so seine gesunden Eigenschaften verloren hat.

Also solltest du dein Gemüse wieder selbst fermentieren, um ein hochwertiges Lebensmittel zu erhalten. Die Herstellung ist auch gar nicht kompliziert und das Resultat ist einfach nur unglaublich köstlich!

Besorge dir zum Fermentieren am besten Einweckgläser mit Gummiring. Das Gemüse sollte von der Salzlake bedeckt sein, sodass keine Luft an das Gemüse kommen kann.

Ingwer-Möhren-Sauerkraut (Weißkohlwoche #4)
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Ingwer-Möhren-Sauerkraut (Weißkohlwoche #4)
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Zutaten
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Anleitungen
  1. Zunächst das Gemüse und den Apfel waschen und beim Weißkohl die äußeren Blätter entfernen.
  2. Den Weißkohl in sehr schmale Streifen schneiden oder raspeln, Möhren und Apfel raspeln sowie Ingwer in feine Würfel schneiden.
  3. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und salzen. Dabei 20 g pro Kg Gemüse verwenden.
  4. Das Gemüse gut mit dem Salz vermengen und eventuell 20 Minuten beiseite stellen, anschließend mit den Händen kneten, bis sich genügend Flüssigkeit gebildet hat.
  5. Nun das Gemüse schichtweise ins Einweckglas füllen. Dabei die jeweilige Schicht im Glas festdrücken, sodass die Flüssigkeit nach oben steigt und den Kohl bedeckt.
  6. Die restliche Flüssigkeit aus der Schüssel ins Glas geben und ggf. das Gemüse mit einem Kohlblatt bedecken, sodass es nicht über die Salzlake hinausragt.
  7. Nun das Einweckglas bei einer Raumtemperatur von 20 bis 22 °C aufbewahren, damit die erste Gärphase möglichst schnell einsetzt.
  8. Ab dem dritten Tag sollte die Temperatur für eine optimale Fermentation bei 15 bis 18 °C liegen.
  9. In der Regel ist die Milchsäuregärung nach 10 bis 20 Tagen beendet. Doch wie lange dein Sauerkraut benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei benötigt Sauerkraut länger als anderes Gemüse. Nach 4-6 Wochen kannst du jedoch sicher sein, dass es "fertig" ist und dann solltest du es an einen kühleren Ort lagern.
Rezept Hinweise


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Das Rezept

Zutat

Anleitung

  1. Zunächst das Gemüse und den Apfel waschen und beim Weißkohl die äußeren Blätter entfernen.
  2. Den Weißkohl in sehr schmale Streifen schneiden oder raspeln, Möhren und Apfel raspeln sowie Ingwer in feine Würfel schneiden.
  3. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und salzen. Dabei 20 g pro Kg Gemüse verwenden.
  4. Das Gemüse gut mit dem Salz vermengen und eventuell 20 Minuten beiseite stellen, anschließend mit den Händen kneten, bis sich genügend Flüssigkeit gebildet hat.
  5. Nun das Gemüse schichtweise ins Einweckglas füllen. Dabei die jeweilige Schicht im Glas festdrücken, sodass die Flüssigkeit nach oben steigt und den Kohl bedeckt.
  6. Die restliche Flüssigkeit aus der Schüssel ins Glas geben und ggf. das Gemüse mit einem Kohlblatt bedecken, sodass es nicht über die Salzlake hinausragt.
  7. Nun das Einweckglas bei einer Raumtemperatur von 20 bis 22 °C aufbewahren, damit die erste Gärphase möglichst schnell einsetzt.
  8. Ab dem dritten Tag sollte die Temperatur für eine optimale Fermentation bei 15 bis 18 °C liegen.
  9. In der Regel ist die Milchsäuregärung nach 10 bis 20 Tagen beendet. Doch wie lange dein Sauerkraut benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei benötigt Sauerkraut länger als anderes Gemüse. Nach 4-6 Wochen kannst du jedoch sicher sein, dass es "fertig" ist und dann solltest du es an einen kühleren Ort lagern.

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Über den Autor
Iris ist im beruflichen Leben IT-Prüferin in der Wirtschaftsprüfung. Sie liebt das Kochen und Sport. Beides ist für sie der ideale Ausgleich zu ihrem oft stressigen Berufsleben. Ganz besonders als Mutter einer kleinen Tochter ist ihr gesunde Ernährung und natürliche Bewegung wichtig. Mit Paleolifestyle.de möchte sie auch dir zu einem gesünderen, fitteren und noch erfüllenderen Leben verhelfen - ganz nach dem Motto: "Paleo is not a diet, it's a lifestyle."
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