Wie du deine perfekte Morgenroutine erstellst

Wie du deine perfekte Morgenroutine erstellst

Erstelle deine perfekte Morgenroutine!

Vielleicht kennst du das Gefühl, der Wecker reißt dich aus dem Schlaf und du drückst erstmal ein paar mal auf „Snooze“ bis dir im Dämmern klar wird, dass du hier im Bett nicht ewig verweilen kannst. Die Arbeit ruft, du musst was Essen, es müssen Dinge erledigt werden und was nicht alles an einem Tag anfällt.

Es wird Zeit für deine Morgenroutine! Persönlich habe über die letzten Jahre meine Morgenroutine immer wieder perfektioniert. Wie meine ausschaut, das verrate ich dir am Ende.

Was ist eigentlich eine Morgenroutine?

Unser Leben wird durch Routinen und Gewohnheiten erleichtert oder auch erschwert! Stell dir mal vor, du müsstest jedes mal neu lernen, wie man ein T-Shirt anzieht oder die Zahnpasta auf die Borsten der Zahnbürste wäre jedes mal etwas neues für dich. Solche Automatismen sind extrem praktisch und hätten wir diese nicht, könnten wir uns nach dem Zähneputzen wohl direkt wieder erschöpft ins Bett legen. Warum also solche praktischen Rituale nicht aneinander gereiht am Morgen etablieren.

Konsistent gut gefällte Entscheidungen kreieren Gewohnheiten, Gewohnheiten greifen ineinander, und es entsteht ein gesunder Lebensstil. Daher ist es auch interessant, welche Gewohnheiten man hat, welche einen in seinem Flow bzw. in seinem Fokus bremsen. Dazu findest du aber hier mehr!

Wie erstelle ich eine Morgenroutine?

Als erstes musst du dir einer wichtigen Sache bewusst werden: Je effizienter du bist, desto mehr Energie hast du für andere Sachen!

Menschen,welche früh aufstehen sind tagsüber produktiver als Nachteulen. Wenn du jetzt nicht in der Nachtschicht arbeiten solltest, dann gibt im Grunde die Sonne unsere Schlafenszeit vor (nicht Netflix und das Ende der Lieblingsserie).

Je Reibungsloser deine Abläufe ineinander greifen, desto wohler wirst du dich fühlen.

Als erstes verschaffst du dir einen Überblick, was dir in deiner Morgenroutine wichtig erscheint.

In meinem Fall sind das:

  • Entgiftung des Körpers unterstützen und anregen
  • schauen, ob mein Körper erholt ist und ob ich Vollgas geben kann an dem Tag (im Sport, in der Arbeit, Projekte, …) oder ob ich schon in den Tages-To-Dos etwas berücksichtigen sollte
  • Bewegung (direkt nach dem Aufstehen bewegen, sodass der Stoffwechsel schon mal in Fahrt kommt!)
  • kalte Thermogenese (aktiviert den Kreislauf, trainiert die Willenskraft, aktiviert die Zellkraftwerke – die Mitochondrien)
  • Planung des Tages mit Hilfe von To-Do´s

Falls du noch in die Schule, Ausbildung oder Studium gehen solltest, dann können natürlich Dinge individuell ausgetauscht und ergänzt werden:

Steht die Familie am Morgen im Vordergrund, dann kann man auch hier Abläufe optimieren:

  • Kinder wecken (möchten sie tatsächlich Frühstück oder schlafen sie lieber länger und Spätstücken sie lieber)
  • Badzeiten optimieren
  • Lunchpakete vorbereiten
  • Sachen am Abend bereits rauslegen

Als zweites schaust du, wie viel Zeit du hast und dir nehmen kannst.

Wann stehst du im Schnitt auf (hier kann man auch seine Abendroutine anpassen, sodass du früh innerhalb von 5 Minuten wach bist!)

Nun geht es ans eingemachte!

  • Wenn du zum Beispiel 30 Minuten Zeit hast, dann schreibe deine Rituale oder welche es werden sollen untereinander!
  • Dahinter schreibst du die angedachte Zeit deiner Routine.
  • Schau, dass du deine Abläufe harmonisierst. Wo gehst du am Morgen als erstes hin, was kannst du auf dem Weg schon mit wenigen Griffen erledigen (Wasserkocher für den Tee oder die Kaffeemaschine anschalten).
  • Die Theorie steht! Jetzt geht es an die Praxis.
  • Nimm dir einen Morgen Zeit und stell dir deinen Wecker. Persönlich analysiere ich meinen Schlaf, um zu erfahren was für einen Typ Biorhythmus ich habe und ob mein Schlaf qualitativ ist. Im besten Falle wachst du von alleine auf (je nach Uhrzeit natürlich individuell abhängig) und dein Wecker erwischt dich nicht in einer Tiefschlafphase.
  • Nun durchläuft du deine Morgenroutine und vermerkst dir auf deinem Zettel, wo noch kleine Tücken sind.

Nun ist es wichtig, dass du am Anfang diszipliniert bist. Veränderungen benötigen bis zur Gewohnheit Zeit. Gerne wird immer wieder von 30 Tagen gesprochen. In Wahrheit sind es 2 Monate. Um noch genauer zu sagen im Durchschnitt 66 Tage 1)http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ejsp.674/abstract2)http://routiniert.com/gewohnheit-aendern/.

Was passiert, wenn ich mal meine Morgenroutine nicht absolviert habe innerhalb der 66 Tage?

Nichts! Man fällt hin und steht wieder auf! Persönlich habe ich mir einen Zettel an die Wand im Flur gemacht (wo ich die meiste Zeit meiner Morgenroutine bin) oder du klebst dir einen Zettel an den Kühlschrank. Auf diesem machst du entweder eine Strichliste oder du hakst immer wieder Kästchen ab.

  • In unser Reset Challenge erhälst du einen detaillierten Fahrplan, wie du deine Morgenroutine erstellst

Meine persönliche Morgenroutine

Vielleicht als kleine Inspiration habe ich dir meine Routine mal abgefilmt!

Oben habe ich dir meinen Fokus auf die persönliche Morgenroutine schon einmal aufgelistet:

    • Entgiftung des Körpers unterstützen und anregen
      • dazu trinke ich einen sauren Salzdrink, welchen ich je nach Experiment abändere (in Variation Bestandteil unseres Lifestyle Programmes)
      • einen Smoothie  oder natürlichen Pflanzensaft als Unterstützung für die Entgiftungsorgane (Leber, Darm, Nieren)
    • schauen, ob mein Körper erholt ist und ob ich Vollgas geben kann an dem Tag
      • Stresslevel mit Hilfe des HRV (Herz-Raten-Variabilität) feststellen
      • kurze Meditationssession oder Atemsession, falls die Regeneration nicht ausreichend oder ungenügend war
    • Bewegung
      • Morgengymnastik, welche den ganzen Körper durch bewegt
      • etwas Kraft (Klimmzüge, Liegestütze, Kniebeuge)
      • Seilspringen (regt die Verdauung an3)http://www.diegesundheitsseite.de/verdauung/verstopfung/verstopfung4)http://naturheilbund.de/wp-content/uploads/2016/03/EV-15-Die-Verdauungf2b8.pdf und fördert ein gesundes Fasziensystem5)https://www.gu-balance.de/magazin/faszienierend/6)http://www.lindenhof.it/blog/wellness/faszien-ist-das-bindegewebe-schuld-an-unseren-rueckenschmerzen/
    • kalte Thermogenese
      • draußen Seilspringen (egal was für ein Wetter)
      • 3min kalt Duschen
    • Planung des Tages
      • mit einem Morgentee geht es an die Flipchart (To-Do´s sortiere ich nach dringend, wichtig, nicht so wichtig, nicht tun)

Das ganze bringe ich in 30 Minuten unter! Danach startet der Tag. Wenn die HRV Messung zum Beispiel eine erhöhte Sympathikusaktivität (Stress) aufweist, dann plane ich gezielt 30 Minuten Meditation am Tag oder ein kleinen Mittagsschlaf.

Das Ganze habe ich dir hier mal als Video zusammen geschnitten!

Morgenroutine from Primal Life UG on Vimeo.

 

 

Fußnoten   [ + ]

Du willst mehr Energie im Alltag?


Dann trage jetzt Deine E-mail ein lerne die in einem 7-teiligen Kurs die Tricks und Kniffe dafür kennen!

Carsten Wölffling
Über den Autor
Carsten ist Paleo Lifestyle Coach, barfüßiger Sporttherapeut und Biohacker und beschäftigt sich seit 2013 mit verschiedenen Facetten des Biotops des Menschen und auf welchen Wegen er kompensiert. Ein Hobby ist es, Fortbildungen zu besuchen und praktische Wege der natürlichen Optimierung zu finden. Er ist Gründer von Functional Basics und Initiator des Leipziger Gesundheitsstammtisches "Health Meeting Leipzig" und seine Devise ist: "natürliche Gesundheit für alle da ist". Er lebt den Lifestyle mit Marie in Leipzig und gibt sein Wissen hier, in Coachings, Seminaren & Workshops super gerne weiter.
Noch keine Kommentare  |   Kommentare zu oder Hallo sagen Carsten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.