Paleo Diät

Alle Fragen und Antworten zur Paleo Diät

 

Herzlich Willkommen auf Paleolifestyle.de! Wenn du aus einem dieser Gründe hier gelandet bist, dann bist du genau richtig!

Du bist hier weil …

  • … du deine Ernährung umstellen willst, um durchgehend mehr Energie im Alltag zu haben?
  • … du nach neuen persönlichen Höchstleistungen strebst?
  • … du gerne gesund und nachhaltig abnehmen möchtest?
  • … du etwas gegen Allergien, Bluthochdruck oder Diabetes tun möchtest?
  • … du gerne reinere Haut und bessere Zähne hättest?
  • … dir bewusste Ernährung wichtig ist und Qualität vor Quantität kommt?
  • … du deinen Schlaf verbessern willst?
  • … du schon im Geschichtsunterricht die Steinzeit am interessantesten fandst? 😉

Wenn auch nur einer dieser Punkte auf dich zutrifft, dann bist du hier genau richtig!

Glückwunsch!

Auf Paleolifestyle.de lernst du die Grundlagen über die Steinzeit-Diät und ihre Vorzüge.

Darüber hinaus helfen wir dir viele weitere Vorteile aus einer Lebensweise nach dem Paleo-Prinzip zu ziehen: Bessere Gesundheit, höhere Leistungsfähigkeit in allen Bereichen, weniger Stress und ein insgesamt ausgewogeneres Leben.

– uuuuund eine Menge Spaß!

Steige jetzt mit uns in den Paleo-Lifestyle ein:

Paleo– bzw. die Paläo-Diät, die im Volksmund auch Steinzeit-Diät genannt wird, hat ihren modernen Ursprung in den USA und wird dort von zehntausenden Menschen verfolgt, die alle das Ziel haben gesund & energiegeladen durchs Leben zu gehen.

In den letzten 5 Jahren hat der Paleo-Lebensstil Einzug nach Deutschland erhalten und verbreitet sich auch hier rasant.

Paleo stellt die Qualität der Speisen in den Vordergrund

Eigentlich stammen die Grundlagen des Paleo-Ernährungskonzepts – wie der Name Steinzeitdiät schon andeutet – aus einer viel früheren Zeit, nämlich aus der Zeit der Jäger und Sammler vor etwa 200.000 Jahren.

Die Idee der Paleo-Diät ist es, sich bei der Wahl des Essens daran zu orientieren, was unsere Vorfahren in der Steinzeit zu Essen hatten und wie sie gelebt haben.

Daher stehen im Zentrum der Paleo-Ernährung natürliche und unbehandelte Lebensmittel wie gesundes Fleisch, viel Gemüse, frisches Obst, unbehandelte Nüsse und Samen sowie gesunde Fette.

If you can’t read it, don’t eat it

Behandelte bzw. verarbeitete Lebensmittel sind Tabu.

Aber auch raffinierter Zucker, Milch, Hülsenfrüchte, Transfette und Getreideerzeugnisse wie Mehl und Brot.

Durch zahlreiche Forschungsergebnisse wird belegt, wie diese modernen Lebensmittel verantwortlich sind für degenerative Krankheiten wie beispielsweise Fettleibigkeit, Krebs, Diabetes, Parkinson, Alzheimer, Herzkrankheiten, Depressionen und sogar Unfruchtbarkeit.

Paleo will make you lean, strong and energetic!

Warum ist die Paleo Diät mehr als nur eine neue Diät?

Paleo ist keine herkömmliche Diät (engl. Paleo-Diet, Diet = Ernährungweise), sondern eine umfassende, bewusste, durchdachte, nachhaltige, gesunde Art der Ernährung, die auf mittel- bis langfristige Ziele ausgelegt ist.

Durch eine Ernährung nach den Paleo-Prinzipien werden primär keine kurzfristigen Ziele verfolgt wie zum Beispiel die schnelle Gewichtsabnahme.

Stattdessen führt eine nach Paleo ausgerichtete Lebensweise mittel- bis langfristig zu steigender Gesundheit und einer ungekannten Fitness und einem neuen Energielevel.

Tatsächlich führt die strikte Ernährung nach Paleo zwangsläufig auch zu einer Reduktion des körpereigenen Fettanteils.

Durch den Verzicht auf Zucker und Getreideprodukte kann Paleo helfen Gewicht zu reduzieren, in dem der Körper seinen Stoffwechsel auf die Energiebeschaffung aus vorhandenen Energieressourcen (Körperfett!) umstellt.

Allerdings werden Formen der Paleo-Ernährung auch von Hochleistungssportlern durchgezogen – insbesondere Crossfit-Athleten – die ohne Zweifel zu den stärksten, muskulösesten und fittesten Menschen auf diesem Planeten gehören.

Es kommt letztlich auf die Menge zugeführter Kalorien an, ob man abnimmt oder zunimmt.

Fazit: Paleo ist mehr als eine Diät, eher ein Lebensstil, der genauso geeignet ist für uns normale Menschen wie für absolute Hochleistungssportler.

Voraussetzung für den effektiven Paleo-Lebensstil ist es außerdem, sich mit der Herkunft und Verarbeitung von Nahrung und dem selbständigen Zubereiten derselben auseinanderzusetzen.

Kochen zu lernen und bewusst einzukaufen hat dann oft zusätzliche Auswirkungen auf andere Lebensbereiche wie Sport, Finanzen und sogar das Liebesleben ;-).

Selbstverständlich findet ihr hier Rezepte zum Kochen von Paleo-Gerichten.

Paleo fängt bei einer neuen Ernährungsweise an und kann in einer ganz neuen Lebensweise münden.

Welche Grundsätze soll ich bei der Paleo Diät beachten?

Klingt alles kompliziert?

Naja, sicherlich ist es nicht so einfach zu verfolgen, wie eine Gewichtsabnahme mit einer 30-Tage Kohlsuppendiät, aber es geht bei Paleo eben auch um mehr!

Folge diesen Grundsätzen, dann bist du schon auf dem richtigen Weg.

#1 Entscheide dich gegen Zucker

Zucker gehört sicher nicht in eine gesunde Ernährung.

Dieser erste Grundsatz ist wenig überraschend und identisch mit anderen Ernährungskonzepten bzw. Diäten.

Zucker ist ein direkter Energielieferant.

Das Problem von stark zuckerhaltigen Lebensmitteln besteht darin, dass Zucker im Blut für einen rasanten und ruckartigen Anstieg des Blutzuckerspiegels sorgt, der wiederrum einen genauso radikalen Anstieg des Insulinspiegels auslöst.

Insulin ist das Hormon, das zur Speicherung von neuer Energie ausgestoßen wird.

Der Verzehr von Zucker verhindert also, dass der Körper vorhandene Energie (Fettreserven!) verbraucht.

Ergebnis eines durchgängig hohen Insulinspiegels sind Krankheiten wie Diabetes, eine steigende Insulinresistenz oder allgemeine Fettleibigkeit.

Neben dem Verzicht auf Zucker fallen auch zuckerhaltige Süßgetränke in diese Kategorie: Limonaden, Fruchtsäfte, gesüßter Tee oder Kaffee, etc.!

Vor allem Fruchtsäfte oder gar im Supermarkt erhältliche Smoothies werden oft fälschlicherweise als gesunde Lebensmittel wahrgenommen. Mit Extraportion Vitamin C … ist klar…!

Der Körper wird durch den Verzicht auf Zucker in der Nahrungsaufnahme nach und nach den Stoffwechsel umstellen und die notwendige Energie aus anderen Energiedepots generieren, wie z.B. aus den gehassten Fettreserven.

#2 Entscheide dich gegen Getreideprodukte und Hülsenfrüchte

Grundsatz Nummer zwei betrifft den zweiten Lieferanten von schneller Energie, der ebenso wie (raffinierter) Zucker zu einem zu schnellen Anstieg des Blutzucker- und Insulinspiegels sorgt – Getreide.

Getreide besteht teilweise bis zu 80% aus Kohlenhydraten.

Darüber hinaus verursacht der Verzehr von Getreide allerlei Probleme: Getreide enthält Anti-Nährstoffe wie Lektin, Gluten und Phytinsäure.

Diese Stoffe sind die natürliche Abwehr von Getreide gegen Schädlinge.

Wenn Menschen diese Anti-Nährstoffe zu sich nehmen, setzen sich diese in den Darmregionen fest und behindern so die effektive Aufnahme wertvoller Nährstoffe. Über den Blutkreislauf gelangen die Anti-Nährstoffe zudem zu anderen Organen.

Selbiges gilt beim Verzehr von Hülsenfrüchten, allerdings in einem etwas geringeren Ausmaß.

Der menschliche Körper wehrt sich gegen dieses Gift, was wiederrum zu Entzündungen im Körper führt: Typische Beschwerden sind dann Arthritis, Gicht, Morbus Crohn, ein empfindlicher Magen, Schilddrüsenprobleme oder sogar der Ausfall der Bauchspeicheldrüse, was durch den fehlenden Insulinausstoß dann zu Diabetes Typ-1 führen kann.

Aber auch besonders schlimme Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und eine Vielzahl von Allergien werden diesen Anti-Nährstoffen zugeschrieben.

Bekannt aus den Medien ist die sogenannte Gluten-Unverträglichkeit (Fachsprache: Zöliakie), die in den oben genannten Krankheitsfällen oft diagnostiziert wird.

In der Fachliteratur wird aber davon ausgegangen, dass sich die Beschwerden unterschiedlich stark zeigen, sodass tatsächlich weit mehr Menschen unter Gluten-Unverträglichkeit bzw. Gluten-Sensitivität leiden, als wirklich diagnostiziert ist.

Die Paleo-Ernährung richtet sich nach den Möglichkeiten, die unsere urzeitlichen Vorfahren bei der Nahrungsbeschaffung hatten.

Der Anbau von Getreide (Landwirtschaft) wurde jedoch erst vor etwa 10.000 Jahren kultiviert und gehört damit nicht zu Paleo.

#3 Iss das richtige Fett – Gesättigte Fette vs. ungesättigte Fette

Seit über 20 Jahren wird in den Medien der gesunde Genuss von pflanzlichen Fetten propagiert und dass pflanzliche Fette den tierischen Fetten vorzuziehen seien.

Von gesunden ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren ist die Rede und sogar davon, dass gesättigte tierische Fettsäuren krebsfördernd seien.

Mittlerweile ist durch die Forschung nicht nur erwiesen, dass letzterer Vorwurf unhaltbar ist, sondern es wurde auch der Mythos der uneingeschränkt gesunden pflanzlichen Fette ausgeräumt.

Pflanzenfette und Margarinen enthalten besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren sowie gehärtetes Fett („Transfettsäuren“).

Durch den alltäglich zu großen Konsum von Pflanzenfetten und Margarinen entsteht ein starker Überschuss an den genannten Fettsäuren.

Die enthaltenen Fettsäuren sind aus folgenden Gründen problematisch:

  1. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden bei falscher Lagerung (zu hohe Temperatur, zu viel Licht) schnell ranzig. Typischerweise werden pflanzliche Fette genauso in Supermärkten gelagert.
  2. Omega-6-Fettsäuren führen bei übermäßiger Einnahme zu Entzündungen im Körper. Entscheidend ist das Verhältnis von Omega-3 (z.B. in Fisch/Fleisch) zu Omega-6-Fettsäuren.
  3. Transfette bzw. gehärtete Fette führen nicht nur zu Entzündungen, sondern sind auch ein Katalysator für Herzkrankheiten. Zudem beeinflussen die Transfette die Speicherung von Körperfett.

Verwende daher möglichst kein Pflanzenfett mehr, sondern verwende stattdessen tierische Fette (Weidebutter!).

Dadurch wird die Aufnahme von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren und Transfetten gesenkt.

Als Quelle tierischer Fette empfehle ich dir neben Weidebutter, Schweineschmalz, gesundes Fleisch und Fisch (gerne auch zusätzlich Fischölkapseln).

Eine Ausnahme ist jedoch Kokosfett, welches als einziges pflanzliches Fett gesättigte Fettsäuren liefert.

Außerdem könnt ihr bedingt Mengen natives Olivenöl zu euch nehmen, da es vornehmlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält und damit nicht so problematisch ist.

#4 Hüte dich vor verarbeiteten Lebensmitteln – Finger weg von Fertiggerichten

„Real food doesn’t have any labels.“

Heutzutage ist es bequem wie nie, aus tausenden wohlschmeckender Speisen im Supermarkt zu wählen und womöglich diese noch innerhalb von Minuten per Mikrowelle zuzubereiten. Schnell gemacht und sättigend denken sich viele.

Wer jedoch einmal auf die Rückseite der Verpackungen schaut und die Zutatenliste studiert, sieht schnell, welche gesundheitlich bedenklichen Stoffe verwendet werden um den Geschmack zu verbessern, das Lebensmittel haltbarer zu machen oder überhaupt nach etwas schmecken zu lassen.

Zusatzstoffe wie Glutamat, künstliche Aromen jeglicher Art, Konservierungsstoffe und Stabilisatoren können trotz strenger Kontrollen und Einhaltung der EU-Regeln langfristig eine schlechte Auswirkung auf deinen Körper und damit auf deine Gesundheit haben.

Daher ist es ein wichtiger Grundsatz der Paleo-Diät, alle Lebensmittel in unverarbeiteter Form zu nutzen und eben selbst zu kochen!

Oder mal ehrlich – kannst du dir einen Steinzeitmenschen mit Lasagne in Aluform vorstellen?

Wer gesund leben will muss sich um die Inhalte seiner Lebensmittel scheren!

Verzichte also auf Fast Food, Dosenfutter und andere Fertiggerichte und schaue genau beim Kauf deiner Zutaten hin!

#5 Obst ist gesund, macht aber auch dick

„An apple a day, keeps the doctor away“.

Obst ist definitiv gesund, aber das muss einen noch lange nicht zum Fruktarier machen.

Problematisch ist nämlich der hohe Gehalt an Fructose.

Auch hatten unsere Vorfahren nicht ständig Zugriff auf Obst, sondern je nach Jahreszeit nur entsprechende oder keine Obstsorten zur Verfügung.

Man sollte sich damit auseinandersetzen, welche Obstarten zu welchen Jahreszeiten vorkommen (saisonal und regional essen!) und den Verzehr von Obst insgesamt im Auge behalten.

Am besten hältst du dich an folgende Grundregel:

  • Wenig stark fruktosehaltige Früchte: Bananen, Datteln, Beeren, Ananas, Melonen (vor allem wenn man Gewicht abnehmen will!)
  • Avocados nicht vergessen: Avocados sind Früchte und beinhalten wertvolles Fett!

#6 Entscheide dich gegen den Verzehr von Milchprodukten

Der (weitest gehende) Verzicht auf Milchprodukte ist neben dem Verzicht auf Getreide der wichtigste Grundsatz.

Genau wie Getreide verzehrt der Mensch erst seit relativ kurzer Zeit Milchprodukte.

Im Besonderen enthält Kuhmilch viele Stoffe, die für unsere Verdauungsorgane problematisch sind.

Viele Menschen leiden nach dem Verzehr von Milchprodukten (Joghurt, Quark, Milch) oft unter Magen-Darm-Problemen. Das deutet sehr stark auf die weit verbreitete Laktose-Unverträglichkeit hin.

Unter anderem finden sich Tierhormone in Milchprodukten, die die Speicherung von Körperfett fördern.

Darüber hinaus können die bereits erwähnten Anti-Nährstoffe (Lektine, etc.) durch die Fütterung der Tiere mit Getreide in die Milch gelangen.

Die Diskussion um den Verzicht auf Milchprodukte ist auch innerhalb der Paleo-Gemeinde sehr groß, weshalb ich jedem empfehle, einen Test auf Laktose-Unverträglichkeit zu machen und generell auf das eigene Empfinden nach dem Verzehr von Milchprodukten zu achten.

Sicherlich lohnt es sich auch einmal 30 Tage komplett auf Milch zu verzichten, um die individuelle Wirkung zu testen!

#7 Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren

Grundsätzlich kann man keine Fettsäure per se als „nur schlecht“ bezeichnen, es kommt wie bei vielem auf die Dosis an!

Die moderne Ernährung, bei der wir über Pflanzenfette beim Kochen, Margarine oder über Fette in Fertiggerichten jedoch viel zu viel OMEGA-6-Fettsäuren zu uns nehmen, führt zu starken negativen Folgen für unsere Gesundheit.

Unsere Vorfahren haben schätzungsweise ein Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren von 1:3-5 vorgewiesen, der moderne Mensch jedoch schon 1:15-20!

Statt industrielle Margarine und pflanzliche Fette zu nutzen, sollten wir uns auf Kokosöl und Weidebutter konzentrieren, um das Verhältnis wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Kokosöl stellt dabei übrigens die einzige Ausnahme einer pflanzlichen Quelle dar, die uns gesättigte Fettsäuren liefert.

Reduziere die Einnahme von Omega-6 und erhöhe die Einnahme von Omega-3 durch den Verzehr tierischer Fette und zum Beispiel Fisch.

Was du essen sollst und was nicht

TOP FLOP
Weidengefütterte Tiere Getreide & Hülsenfrüchte (auch Erdnüsse!)
Fisch und Meerestiere Milchprodukte
Tonnenweise Gemüse! Zucker & künstliche Süßungsmittel, Süßigkeiten
Frische Früchte (Achtung vor Fructose) Fertiggerichte
Eier (Eine Menge!) Raffinierte Öle (Rapsöl, Sonnenblumenkernöl, etc.)
Nüsse & Samen (Eine Handvoll)
Gesunde unraffinierte Öle (Olive, Walnuss, Macadmia, Avocado und Kokosnuss)

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