Manuka Honig von A-Z – Der komplette Manuka Guide

Manuka Honig von A-Z – Der komplette Manuka Guide

Manuka Honig wird derzeit als neues Wundermittel bei 10.000 verschiedenen Anwendungen angepriesen. Tatsächlich steckt eine ganze Menge dahinter, wie wissenschaftliche Studien immer wieder beweisen. Manuka Honig scheint also wirklich zu halten, was er verspricht. Aber was ist Manuka Honig genau, warum ist er so gesund, und wie lässt er sich anwenden?

 

Was ist Manuka Honig?

Manuka Honig ist der Honig der Südseemyrte. Es handelt sich dabei nicht um einen Strauch, es ist ein Baum. im Internet stolpert man immer wieder über den Begriff Manuka-Strauch.

Dieser Baum aus der Familie der Myrtengewächse wächst nur in Neuseeland und im Südosten von Australien. In einigen Gegenden kommt er noch wild vor, wegen der hohen Nachfrage gibt es aber zunehmend Plantagen. Das ist auch wichtig, um zu versichern, dass die Bienen nur Nektar vom Manuka Baum sammeln und für den Honig verwenden.

Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, verwenden den Manuka Baum schon seit langem, jedoch in der Form von Tee oder als Manuka Öl. In seltenen Fällen auch die Rinde. Aus Manuka auch Honig herzustellen ist noch relativ neu, weil die dafür zuständigen Bienen erst vor kurzem in Neuseeland eingeführt wurden. Jedoch entstehen bei der Herstellung des Honigs einzigartige Wirkstoffe, die es so im Manuka Baum nicht gibt.

Wenn Du das nächste Mal in Neuseeland unterwegs bist, und es Frühling ist, so halte nach einem 4-15 m hohen Baum Ausschau, der kirschartige Blüten trägt und dessen Blüten und jungen Zweige von silbernen Härchen umgeben sind. Das ist der Manuka Baum!

Der Honig wird nach der Ernte ausschließlich kalt geschleudert, ohne Zusatzstoffe und ohne chemische Behandlung wird er abgefüllt und als Direktimport nach Europa versandt. Nur so kann sichergestellt werden, dass es sich dabei um ein hochreines und hochwirksames Naturprodukt handelt. Bei Manuka Honig ist dies sehr viel strenger reglementiert als bei anderen Naturstoffen oder Nahrungsmitteln.

Jedoch ist es nicht einfach, den richtigen Hersteller zu finden; hierbei helfen wir Dir später. Kommen wir aber direkt zu Manuka Honig selbst: Er wird als neues Heilmittel gefeiert – was steckt dahinter? Ist er wirklich so gesund?

 

Wie gesund ist Manuka Honig?

Honig wird seit Jahrtausenden als Heilmittel bei verschiedensten Anwendungen, innerlich wie äußerlich, angewandt11,19-20. Das kann keiner bestreiten, Honig ist wirklich einer der stärksten Naturheilmittel, die es gibt. Manuka Honig ist so etwas wie der Porsche unter den Honigvarianten. Natürlich ist es Honig, jedoch deutlich effizienter, was auch den hohen Preis rechtfertigt.

Konkret enthält Manuka Honig einige Inhaltsstoffe und Wirkstoffe, die ihn zu einem sehr wirkungsvollen und nützlichen Heilmittel machen1-9:

Methylglyoxal

Dieser Stoff, auch kurz MGO, entsteht bei der Honigverarbeitung und kommt im Manuka-Baum so nicht vor. Methylglyoxal macht Manuka Honig einzigartig und den großen Unterschied zu „normalem Honig“. Warum ist das so?

Durch verschiedene Mechanismen wirkt Methylglyoxal sehr stark antibakteriell, indem es schadhafte Bakterien direkt angreift, oder beim Wachstum oder bei der Nahrungsaufnahme behindert. Das macht MGO so effizient, dass Manuka Honig in seiner Wirkung mit Antibiotika verglichen wird und viele davon sogar übertrifft3,5,8,10. Das ist besonders bei antibiotikaresistenten Keimen wie MRSA wichtig, dazu gleich mehr bei der Anwendung.

Methylglyoxal ist auch isoliert antibakteriell, zusammen mit Honig in der Form von Manuka Honig jedoch eine sehr, sehr effektive Mischung. Zudem wirkt Methylglyoxal antiviral, was die Anwendungen deutlich diversifiziert.

Wasserstoffperoxid

Honig enthält Wasserstoffperoxid bzw. die Enzyme, die es herstellen. Auch dies ist eine Waffe gegen Krankheitserreger; bei der äußerlichen oder inneren Anwendung bedeutet das, dass das Immunsystem moduliert wird, und zwar im positiven Sinne.

Wichtig: Bei gleichzeitiger Einnahme von Immunsuppressiva wird von Manuka Honig abgeraten.

Defensine

Im Honig sind immer auch Abwehrproteine von Bienen enthalten. Honig ist schließlich eine Art Muttermilch für Bienenlarven, diese haben noch kein ausgeprägtes Immunsystem. Außerdem wollen die Bienen natürlich ihren Honig vor Bakterien und Pilzen schützen. Defensine sind, ähnlich wie Antikörper, Abwehrproteine, die direkt Pathogene angreifen und zerstören.

Manuka Honig enthält deutlich mehr Defensine als andere Honigsorten.

Polyphenole und andere Antioxidantien

Auch hier sticht Manuka Honig andere Honigsorten deutlich aus. Die einzigen Honigsorten, die hier halbwegs mithalten können, sind Akazienhonig und Waldhonig. Konkret sind es ätherische Öle und nicht-ätherische Polyphenole (Kampher, Quercetin, Kaffeesäure, Ellagsäure, Rosmarinsäure), die verschiedenste Wirkungen entfalten:

Sie wirken ebenfalls antibakteriell, modellieren das Immunsystem, hemmen Entzündungen im Körper, fördern die Durchblutung und die Verdauung, heilen den Darm, und vieles mehr.

Zucker

Hochkonzentrierter Zucker wirkt auch antibakteriell, weil er Bakterien durch den osmotischen Druck Wasser entzieht. Ohne Wasser verdursten Bakterien genauso wie Du 😊 Deswegen wirkt Zucker auch so konservierend, der Prozess ist der gleich wie bei der Marmeladen-Herstellung.

 

Die Inhaltsstoffe und ihre Konzentrationen zusammengenommen ergeben ein hochwirksames Naturprodukt zur vielfältigen Anwendung – innerlich wie äußerlich – gegen verschiedenste Probleme. In Studien ist Manuka Honig so effizient, dass er durchaus als Heilmittel angepriesen werden kann. Manuka Honig verdient den Stempel Superfood!

 

Wie wende ich Manuka Honig an?

Schwärmerein sind in Ordnung, Studien auch, aber uns geht es hier um die Praxis! Für welche Anwendungen eignet sich Manuka Honig also und was macht ihn so effektiv?

 

Manuka Honig für äußere Anwendung

Beginnen wir mit der äußeren Anwendung: Hier gibt es, durch die stark entzündungshemmenden Eigenschaften von Manuka Honig sowie die Bekämpfung von Bakterien, Viren und Pilzen, gute und erprobte Anwendungen:

Verbrennungen: Manuka Honig auf verbrannte Stellen auftragen und mit einem Verband fixieren. Täglich wiederholen.

Akne: Manuka Honig regeneriert nicht nur die Haut, sondern bekämpft auch die ursächlichen Bakterien Propionibacterium acnes. Es empfiehlt sich eine Maske, diese für 1 Stunde einwirken lassen. Bei sehr trockener Haut kann zusätzlich Kokosöl mit eingerieben werden.

Neurodermitis: Manuka Honig auf betroffene Stellen auftragen und einwirken lassen. Zur Veredelung der Rezeptur mit Kokosöl, Kurkuma, Ingwerpulver, Vitamin B und Vitamin E-Öl mischen. Weitere Informationen zu Neurodermitis hier (Neurodermitis).

Psoriasis: Ähnlich wie bei Neurodermitis auf betroffene Hautstellen auftragen, ausreichend einwirken lassen. Täglich wiederholen.

Trockene Lippen: Ähnlich wie Lippenstift eine sehr kleine Menge Manuka Honig auf die Lippen auftragen und wenn möglich nicht abschlecken.

Gürtelrose: Auf betroffene Hautstellen auftragen.

Diabetisches Fußsyndrom: Betroffene Stellen gut waschen, abtrocknen, Manuka Honig auftragen und mit einem Verband fixieren. Täglich wiederholen, bis die Wunde geschlossen ist.

Das waren die wichtigsten äußeren Anwendungen von Manuka Honig. In der Literatur und im Internet finden sich noch mehr Hinweise für Anwendungen, halten wir es heute aber mal übersichtlich. Wenn Du weißt, wie und warum Manuka Honig wirkt, kannst Du auch selber experimentieren 🙂

 

Manuka Honig zur inneren Anwendung

Manuka Honig bei Gastritis

Honig ist an sich schon antibakteriell (durch die Polyphenole und den hohen Zuckeranteil, Manuka Honig jedoch deutlich mehr. Konkret lässt sich Manuka Honig sogar bei Gastritis, ausgelöst durch das Bakterium Helicobacter pylori, anwenden. Für optimale Wirksamkeit früh und abends möglichst im Abstand von 2 Stunden zur nächsten Mahlzeit einen Esslöffel Manuka Honig und einen Esslöffel Apfelessig in einem kleinen Glas warmes Wasser mischen und auf Ex trinken.

 

Manuka Honig bei Darmbeschwerden

Bei Darminfekten wirkt Manuka Honig wie ein Rausschmeißer, der Infektionen beseitigen kann; aber auch wie ein Kleister, der Entzündungen und Löcher im Darm (Leaky Gut Syndrom, SIBO) flicken kann.

Auch hier empfiehlt sich zweimal täglich ein Esslöffel Manuka Honig mit Apfelessig und warmem Wasser. Generell lässt sich Manuka Honig bei folgenden Magen-Darm-Beschwerden anwenden:

  • SIBO
  • Leaky Gut Syndrom
  • Darminfekte
  • Darmkrebs
  • Durchfall

 

Manuka Honig bei Infekten der Atemwege

Auch hier liegen chronische bakterielle Infekte vor. In der heutigen Zeit sind es immer häufiger antibiotikaresistente Keime wie Staphylococcus aureus (MRSA) und Pseudomonas aeruginosa.

Bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung kannst Du testweise jeden Abend vor dem Schlafen eine Nasenspülung mit einem Esslöffel Manuka Honig durchführen. Es kann sein, dass Heuschnupfen-ähnliche Symptome auftreten, da Honig natürlich auch Pollen enthält. Prinzipiell ist Manuka Honig jedoch sehr effizient, da viele Nasennebenhöhlenentzündungen auf multiresistente Keime zurückzuführen sind.

Weitere Anwendungen bei folgenden Beschwerden der Atemwege:

  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Bronchitis
  • Asthma

Bei dieser Art von Anwendung empfiehlt sich ebenfalls am frühen Abend 1 bis 2 Teelöffel Manuka Honig in einer Tasse Thymiantee.

 

Manuka Honig bei Erkältungen

Manuka Honig moduliert das Immunsystem was bedeutet, dass genau die Immunzellen aktiviert werden, die bei einem Infekt einen Gang zurück schalten; Es kann aber auch bedeuten, dass überreaktive Immunzellen wie z.B. Mastzellen bei Allergien herunterreguliert werden. Ein ausgeglichenes Immunsystem hilft, den Infekt schneller zu beseitigen.

Egal, ob es sich hierbei um einen viralen oder bakteriellen Infekt handelt: Manuka Honig scheint zu helfen. Studien bestätigen das. Die Wirkung ist dabei nicht nur auf das Methylglyoxal, sondern auch auf die zahlreichen Antioxidantien und Zuckerstoffe zurückzuführen4,5,19.

 

Manuka Honig bei Pilzbefall

Manuka Honig ist einer der wenigen Stoffe, die auch Pilze sehr effizient bekämpfen und beseitigen können. Pilzbefall ist nicht nur in den Atemwegen und im Darm ein Problem, sondern natürlich auch äußerlich auf der Haut, etwa bei Fußpilz. Hier empfiehlt sich eine Kombination aus Alkohol, gefolgt von einem Bad der betroffenen Stelle in einer Mischung aus Thymiantee und Oreganotee, und einem Verband mit Manuka Honig.

Dies 1-2-mal täglich durchführen, bis der Pilzbefall beseitigt wurde.

 

Manuka Honig bei Karies

Es scheint nicht sonderlich schlau, bei Karies auf Honig zu setzen. Karies ist natürlich auf Zucker zurückzuführen, jedoch auch besonders auf die Bakterien9, die diesen Zucker verstoffwechseln. Streptococcus mutans ist hier der ganz große Bösewicht.

Manuka Honig wirkt stark antibakteriell und beseitigt diese Bakterien. Insofern könnte ein tägliches Ziehen mit 1-2 Teelöffel Manuka Honig, 20 Minuten im Mund behalten und dann ausgespuckt, sehr effektiv sein.

Dies ist anwendbar bei Karies, bei Parodontose, und bei Zahnschmerzen. Wenn Du magst, dann kombiniere den Manuka Honig mit extra nativem Olivenöl, um die Wirkung zu verstärken.

 

Manuka Honig für Diabetiker

Honig ist ein sehr zuckerreiches Produkt und wirkt sich daher auf den Insulinspiegel und den Blutzuckerspiegel aus. Diabetiker sollten also hier Vorsicht walten lassen, und es mit dem Honig nicht übertreiben. Was jedoch nicht bedeutet, dass Diabetiker keinen Honig, erst Recht keinen Manuka Honig, essen sollten.

Ein wichtiger Schritt bei Diabetes ist zunächst, einfache Zucker, die nicht in Honig vorkommen, sowie Weißbrot und Weißmehlprodukte zu reduzieren.  Sollte doch ein Süßungsmittel benötigt werden, kann auf Stevia oder Manuka Honig gesetzt werden. Das stabilisiert den Blutzucker deutlich stärker – in Studien wurden teilweise sehr überraschende Ergebnisse erzielt12-13,25.

Aber hier solltest Du beobachten, wie sich der Honig auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Durch die Reduktion von Entzündungen im Körper und andere positive Effekte des Honigs kann er sich jedoch prinzipiell positiv bei Diabetes auswirken.

Das formulieren wir hier so vorsichtig, weil auch die Studien bezüglich Diabetes und Manuka Honig noch im Anfangsstadium sind. Aber Honig wird bei Diabetes eine potenziell sehr mächtige Rolle zugesprochen.

 

Vorsicht bei Kleinkindern!

Babys und Säuglinge sollten keinen Manuka Honig essen, zur äußerlichen Anwendung zum Beispiel bei Neurodermitis ist er jedoch in Ordnung.

Warum sollten Säuglinge keinen Manuka Honig essen? Es ist ein Naturprodukt, ein Rohprodukt, und enthält prinzipiell Sporen von toxischen Keimen wie Clostridium botulinum. Die Babys haben noch kein ausgereiftes Immunsystem und keine ausgereifte Darmflora, und können sich gegen die Krankheitserreger oft nicht wehren. Daher sollten Säuglinge keinen Honig konsumieren!

 

Wir haben ausführlich die verschiedenen Wirkungen und Anwendungen von Manuka Honig besprochen; zugegeben, auch wir waren vorher skeptisch, aber die Anwendungsmöglichkeiten und die wissenschaftlichen Studien sprechen eine deutliche Sprache und machen Manuka Honig zu einem vielseitigen Heilmittel.

Doch welcher Manuka Honig ist nun der beste und worauf ist zu achten?

 

Manuka Honig – Welche MGO und welcher Hersteller?

Laut unabhängigen Tests sind die meisten, besonders die billigen, Manuka Honigs auf dem Markt Fälschungen oder enthalten nur einen geringen Anteil Manuka Honig. Es gibt ein Qualitätsmerkmal, wie Du sehr schnell herausfindest, ob es sich um echten oder gepanschten Manuka Honig handelt:

Konkret geht es um das Siegel MGO oder UMF. MGO bezieht sich auf den Anteil Methylglyoxal in mg/kg Honig. Je mehr MGO, desto wirkungsvoller der Honig. Da Manuka Honig als ein Heilmittel angesehen werden kann, empfiehlt es sich, auf einen möglichst hohen MGO Anteil zu setzen und lieber ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen. Die Faustregel sollte sein, Manuka Honig mit einem Mindest-MGO-Anteil von 400 zu nehmen, nicht weniger.

UMF ist eine Abkürzung und steht für unique manuca factor. Es ist eigentlich nur eine Umrechnungsform von MGO. UMF 10-15 ist für guten Manuka-Honig das absolute Minimum, besser ein Wert von mindestens 15, das entspricht MGO 500.

Wenn Du das beachtest, wirst Du auch nicht reingelegt. Günstiger Manuka Honig mit MGO 100 ist bei weitem nicht so wirkungsvoll wie Manuka Honig MGO 400.

Wenn Du darauf achtest, findest Du auch sehr leicht den richtigen Hersteller. In der obigen Zeile findest Du eine Verlinkung mit einem sehr guten Hersteller für diesen Zweck.

 

Warum ist Manuka Honig so teuer?

Man könnte jetzt behaupten, es ist eine Medizin, ein Heilmittel, und die darf nun mal teuer sein. Aber das wäre keine gute Antwort.

Der wichtigste Grund für den hohen Preis ist Wirtschaft – Angebot und Nachfrage. Seit Manuka Honig so stark untersucht und beworben wird, ist die Nachfrage natürlich auch gestiegen. So hat sich der Preis in den letzten 10 Jahren für Manuka Honig fast verfünffacht.

Dazu kommt, dass das Angebot natürlich nur auf Neuseeland begrenzt ist, es sich um ein Bio-Rohkost-Produkt mit hoher Qualität handelt, und der Honig natürlich um die halbe Welt transportiert werden muss.

Das alles beschreibt, warum ein Glas Manuka Honig so teuer werden kann. Aber wie gesagt: Es ist ein Heilmittel, nicht für jeden ein alltägliches Nahrungsmittel, das man sich auf‘s Brötchen schmiert. Es ist Medizin, und so sollte er auch angesehen und angewandt werden.

Wer einmal von der tollen Wirkung überzeugt ist, den wird das Geld nicht mehr so stören, besonders wenn es sich um bakterielle oder virale Infekte handelt, die mit herkömmlicher Medizin nur schwer behandelbar sind.

 

Wie lange ist Manuka Honig haltbar?

Was, wenn Du Dir ein Glas kaufst, es aber selten benötigst? Wie lange hält sich so ein Glas?

Tatsächlich ist echter Honig das Nahrungsmittel mit der höchsten Haltbarkeit überhaupt. Theoretisch ist Honig unbegrenzt haltbar. Viele Honigsorten haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, ja. Das bezieht sich aber meist auf die Verpackung, da das Glas irgendwann, so nach 80-90 Jahren, Kratzer bekommt und nicht mehr ganz dicht hält.

In altägyptischen Gräbern wurden Tontöpfe mit noch verzehrbarem Honig gefunden. Dieser Honig war etwa 4000 Jahre alt! Also keine Sorge, Manuka Honig wird nicht schlecht 🙂

 

Fazit – Manuka Honig hält, was er verspricht

Manuka Honig ist ein einzigartiger Honig, der von Bienen vom Manuka Baum, Südseemyrte, hergestellt wird. Es handelt sich um ein sehr starkes Heilmittel und Naturheilmittel mit verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten, innerlich wie äußerlich.

Beim Kauf von Manuka Honig ist auf das Siegel Manuka Honig MGO 400 zu achten, um ein wirkungsvolles Produkt zu erwerben. Dann besteht auch keine Gefahr, über den Tisch gezogen zu werden.

Manuka Honig ist teuer, sollte jedoch eher zunächst als Medizin angesehen werden, nicht als alltägliches und in großen Mengen verzehrtes Nahrungsmittel. Das kann natürlich tun wer will, aber in erster Linie sollte Manuka Honig gezielt angewendet werden.

Die hohe Wirksamkeit kommt durch die zahlreichen Polyphenole, Antioxidantien und das Methylglyoxal zustande. Eine effektive Mischung in einem tollen und hochwertigen Naturprodukt!

 

Quellenverzeichnis

Bildquelle: (c) Depositphotos @Dpimborough

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Ich heiße Martin und bin studierter Biotechnologe von der TU München. Das an der Uni, privat oder durch Ausprobieren erworbene Wissen und die Erfahrungen aus über 6 Jahren Paleo möchte ich mit Dir teilen. Ich sehe mich nicht als Experten (dazu stehe ich noch zu weit am Anfang meiner wissenschaftlichen Karriere), sondern als Ratgeber, als "Denkanstoßer" :-)
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