3 Wege wie Du mit Fleisch Dich und die Welt retten kannst

3 Wege wie Du mit Fleisch Dich und die Welt retten kannst

Ist Fleisch ungesund? Oder ist Fleisch doch gesund? Es gibt kaum ein Gespräch zwischen Paleos und Veganern, dass nicht irgendwann in dieser Diskussion endet.

Immer wieder stößt man als Paleo dabei auf die Vorurteile, dass zu Paleo der Verzehr von viel Fleisch gehöre, weil man sonst auf so viel verzichtet.

(Dass für das fehlende Getreide eher mehr Gemüse auf den Teller kommt scheint für Veganer irgendwie zu abwegig zu sein … und mit chemischen Zusätzen vollgepumpte Ersatzprodukte haben wir ja auch nicht …).

Einig sind wir uns aber in einem Punkt: Auf den Teller gehört auf jeden Fall kein Massentierfleisch!

Wir verraten Dir hier die 3 wichtigsten Gründe, warum Du nur Fleisch aus artgerechter Haltung verzehren solltest.

Und es geht dabei nicht nur um Deine Gesundheit …

(Ein Tipp vorab: Auf der diesjährigen Paleo Convention in Berlin gibt es auf dem Real Food Markt wieder ausschließlich Fleisch aus artgerechter Tierhaltung!)

#1 FÜR DEINE GESUNDHEIT

Je nachdem, wie Tiere gehalten werden, wirkt sich das auf die Qualität des Fleisches aus. Ein Bio-Siegel bedeutet zum Beispiel nicht automatisch, dass das Tier artgerecht gehalten wurde.

Artgerecht gehaltenes Weiderind enthält eine Vielfalt an Nährstoffen und ist mitunter eines der nährstoffreichsten Lebensmittel, was es gibt 1)Fleisch ist mitunter das nährstoffreichste Nahrungsmittel was es gibt: http://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/1743-7075-1-2.

Weide- und Wildfleisch enthalten beide viele

  • essentielle Aminosäuren
  • Vitamine A, B6, B12, D, E, K2
  • Mineralien wie Zink, Eisen und Selen.

Genau an diesen Nährstoffen mangelt es übrigens großen Teilen der westlichen Bevölkerung (vor allem der US-Bevölkerung), am meisten2)http://robbwolf.com/2016/01/13/eating-paleo-can-save-the-world/.

Bei Fleisch aus Massentierhaltung verändert sich zudem infolge des unnatürlichen Futters und der fehlenden Bewegung das Fettsäureprofil der Rinder zum negativen 3)Red meat in the diet: An update: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-3010.2010.01871.x/abstract4) Wege, wie sich das Fettprofil verändern lässt:http://animres.edpsciences.org/articles/animres/abs/2004/02/Z4203/Z4203.html.

Weidefleisch enthält mehr Omega3-Fett als konventionell erzeugtes Fleisch und kann dadurch beim Verzehr entzündungshemmende Wirkung auf den Körper haben 5)Wie Aufzucht und Ernährung das Fettprofil von argentinisches Rindern zerstört: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0309174007003233 und damit auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie chronische Erkrankungen eine vorbeugende Wirkung haben 6)Konventionelle Fütterung vs Grasfütterung in Bezug auf Nährstoffdichte des Fleisches: https://www.animalsciencepublications.org/publications/jas/abstracts/86/12/08635757)The importance of the omega-6/omega-3 fatty acid ratio in cardiovascular disease and other chronic diseases: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18408140.

Außerdem können konjugierte Linolsäuren, auch CLA genannt, bis zu zwei Mal so hoch in Weidefleisch vorhanden sein, wie in Mastfleisch. Diese Gruppe von Fettsäuren kann den Abbau von Körperfett beschleunigen und hilft beim Muskelaufbau 8) A review of fatty acid profiles and antioxidant content in grass-fed and grain-fed beefhttp://www.csuchico.edu/grassfedbeef/research/Review%20Grassfed%20Beef%202010.pdf9)Conjugated linoleic acid (CLA) reduced abdominal adipose tissue in obese middle-aged men with signs of the metabolic syndrome: a randomised controlled trial. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11477497?ordinalpos=6&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum.

Der weltweit wachsende Fleischkonsum, der leider damit einhergeht, dass immer mehr Betriebe zu Massentierhaltung umstellen, hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass Fleisch an sich verteufelt wurde und sich immer mehr Menschen entschließen, weniger oder sogar gar kein Fleisch mehr konsumieren zu wollen.

Das Problem an den bisherigen Studien, in denen Fleisch als ungesund entlarvt wurde ist jedoch, dass dabei keinerlei Unterschiede dabei gemacht werden, wie sich das Tier ernährt hat, wie es gehalten wurde und ob Antibiotika eingesetzt wurden oder nicht 10)Conjugated linoleic acid improves insulin sensitivity in young, sedentary humans. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15126715?ordinalpos=16&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum11)Studie, die Fleisch verteufelt, aber keinen Unterschied macht, wie die Tiere aufgezogen wurden: http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1134845.

Tiere, die keine Antibiotika verabreicht bekommen, sind aufgrund ihrer artgerechten Haltung gesünder als Tiere aus konventionellen Betrieben.

Differenziert man hier, so gibt es mehrere Studien, die belegen, dass der Verzehr von Fleisch aus artgerechter Haltung nicht mit der Häufigkeit von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen korreliert 12)http://www.cavemandoctor.com/2012/03/13/red-meat-consumption-and-mortality/.

Es ist eher das Gegenteil der Fall: Medizinische Marker wie Body Mass Index, Triglyzeride, LDL Cholesterol, HDL Cholesterol und der Blutzuckerspiegel, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschreiben, verbessern sich bei erhöhtem Verzehr von gutem Fleisch sogar 13)Studie, die widerlegt, dass Fleischkonsum mit Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen korrelliert: http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/low-fat/14)Medizinischen Marker, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschreiben, verbessern sich:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2716748/15)Viele weitere Studien zur Auswirkung der Ernährung auf das Fettsäureprofil der Tiere: http://www.csuchico.edu/grassfedbeef/research/lipids.shtml16)Viele weitere Studien zu den Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen durch Fleischverzehr: http://www.csuchico.edu/grassfedbeef/research/health-lit.shtml.

#2 ZUM WOHLE DER TIERE

Tiere haben ein Recht auf ein würdevolles Leben, in dem sie nicht auf engstem Raum wider der Natur eingesperrt sind. Rinder sind soziale Tiere, die in Herden leben und in ihren natürlichen Lebensräumen viel Bewegung haben.

Weiderinder haben genügend Platz, um sich mit ihren Artgenossen frei an der frischen Luft in der Sonne zu bewegen. In der Intensivtierhaltung wiederum wird der natürlicher Drang der Tiere sich zu bewegen leider oftmals unterbunden.Ein ausgewachsener Bulle in konventioneller Haltung hat lediglich 2,7 m² zur Verfügung 17)Wieviel Mastrinder gibt es? http://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/mastrinder.

Das Futter von Mastrindern besteht typischer Weise zu einem großen Anteil aus Weizen, Mais und Rapsextraktionsschrot 18)Welches Futter für Mastrinder http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/informationen/p_31941.pdf.

Dieses Futter führt zu einem rapiden, unnatürlichen Wachstum innerhalb kürzester Zeit, um den Profit beim Verkauf des Fleisches zu maximieren. Zusätzlich wirkt sich die Fütterung mit sogenanntem “Kraftfutter” negativ auf die Gesundheit der Tiere aus:

Getreide zerstört das Mikrobiom von Rindern und fördert so die Bildung von Magengeschwüren 19)Diet And Disease In Cattle: High-Grain Feed May Promote Illness And Harmful Bacteriahttp://www.sciencedaily.com/releases/2001/05/010511074623.html, da dies nicht ihrer natürlichen Ernährung entspricht. Sie müssen dann oft schon provisorisch mit Antibiotika behandelt werden, was sich auch auf die Qualität des Fleisches für uns als Menschen auswirkt.

Modern hochgezüchtete Nutztierrassen sind im Freiland oft nicht mehr lebensfähig 20)Modern hochgezüchtete Nutztierrassen sind im Freiland oft nicht mehr lebensfähig: http://www.welt.de/wissenschaft/article3590803/Das-stille-Leiden-der-hochgezuechteten-Turbotiere.html. Rassen wie das Klepelshagener Weiderind (eine Kreuzung zwischen Deutsch Angus uns Galloway), wachsen langsamer heran und bringen keine vergleichbare “Leistung” im Sinne der Massentierhaltung mit sich.

Das Klepelshagener Weiderind kann jedoch ganzjährig draußen gehalten werden und genießt daher auch direkte Sonnenstrahlen, die es zur Bildung von wichtigem Vitamin D benötigt. Davon profitieren die Rinder in dem Sinne, dass sie weniger erkranken und wir Menschen können das wichtige Vitamin D über den Verzehr des Fleisches aufnehmen 21)Red meat in the diet: an update:http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-3010.2010.01871.x/abstract.

Um den Tieren die Schlachtung so stressfrei wie möglich zu machen, werden die Tiere vor der Schlachtung auf eine extra Weide gebracht, an die sie sich ganz entspannt gewöhnen können, ohne starke Stresshormone auszustoßen (und das schmeckt man), bevor sie per Bolzenschuss betäubt werden.

#3 FÜR DIE NACHHALTIGKEIT

Nachhaltige Lebensmittelproduktion für eine wachsende Weltbevölkerung ist ein sehr komplexes Thema, bei dem sehr viel Verwirrung herrscht und bei dem viele Menschen sehr emotional reagieren, da es auch oft mit ihrer politischen Haltung verbunden ist.

Allan Savory’s TED-Talk (mittlerweile mehr als 3,3 millionen Klicks seit März 2013) “How to fight desertification and fight climate change” war der Startschuss für ein weltweites Umdenken in der nachhaltigen Bewirtschaftung von Böden.

Savory beging als junger Ökonom und Farmer einen großen Fehler, indem er mehr als 40.000 Elefanten erschießen ließ, um die Desertifikation aufzuhalten. Dieses einschneidende Erlebnis prägte ihn so sehr, dass er sich schwor, sein Leben dem Thema zu widmen, wie sich die Desertifikation aufhalten lässt.

Laut Savory ist die Desertifikation die größte Bedrohung der Menschheit und die einzige Möglichkeit, die Welt nachhaltig zu ernähren eine, bei der Tiere und Pflanzen in Symbiose eingesetzt werden.

Durch eine spezielle Technik werden dabei evolutionäre Bewegungs- und Verhaltensmuster von Herden nachgeahmt, um die Böden unserer Erde fruchtbar zu halten 22)https://www.ted.com/talks/allan_savory_how_to_green_the_world_s_deserts_and_reverse_climate_change. Heutzutage wird diese Technik bereits in einigen wenigen Teilen der Weltweit verwand und erzielt beachtliche Erfolge.

Parallel dazu haben Studien, die sich rein auf konventionelle Tierhaltung fokussieren in den letzten Jahren dazu geführt, dass die öffentliche Wahrnehmung der Menschen die ist, dass Fleischkonsum im Allgemeinen nicht nachhaltig sein kann.

Dies bestärkt viele Menschen dabei, weniger Fleisch zu konsumieren oder sich paradoxerweise gar dem Vegan Trend anzuschließen. Meist wird hierbei argumentiert, dass Soja und Getreide die einzige Lösung für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung wären.

Das Problem dieser Argumentation ist jedoch, dass unökologische Flächenbewirtschaftung in Form von Monokulturen, die beispielsweise bei Soja und Getreide gang und gebe ist, Wildtiere aus ihrer natürlichen Umgebung verdrängt.

Hierbei leiden viele kleinere Tiere, die sonst bei der Argumentation für Monokulturen außen vor gelassen werden 23)Die Ernährungsform, die Tieren am wenigsten schadet ist eine, bei der man auch große Wiederkäuer konsumiert: http://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A1025638030686.

Auch werden dabei die Böden zerstört, und bei diesen Methoden ist der Erzeuger auf künstliche Pestizide und Düngemittel angewiesen 24)Verdrängung von Wildtieren durch industrialisierte Methoden der unökölogischen Flächenbewirtschaftung:http://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/.

Abgesehen davon sind viele dieser Pflanzensorten so gezüchtet, dass diese von den Bauern immer wieder neu eingekauft werden müssen, da diese Pflanzen keine neuen Samen produzieren und den Erzeuger so abhängig vom Getreidehersteller machen 25)Agro-Gentechnik macht Bauern abhängig:
http://www.merkur.de/bayern/monsanto-genozid-an-bauern-mm-364408.html
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Außerdem ist problematisch, dass auch wenn sich Leute hierzulande dazu entscheiden, sich des Fleischkonsums zu enthalten, sie nicht unbedingt dazu beitragen, dass sich die Massentierhaltung verringert 26)Pressemitteilung vom BUND 2014: Wer sich dem Fleischkonsum komplett enthält, trägt nicht unbedingt dazu bei, dass die Massentierhaltung sich verringert., da das Fleisch dann einfach ins Ausland (z.B. China) verkauft wird, wo die Nachfrage grad stark steigt.

Wer jedoch Erzeuger unterstützt, die nachhaltig Fleisch produzieren, unterstützt damit eine Industrie, die sonst vom Aussterben bedroht ist und gibt dabei mit seinem Geld auch ein politisches Statement ab.

Häufiger Kritikpunkt an Rinderzucht ist der CO2-Ausstoß. Dieser wird aber bei Konsum von Weiderindern nicht gefördert, im Gegenteil: die scheinbar nutzlosen, für den Ackerbau ungeeigneten Grünflächen, auf denen die Weiderinder grasen, werden wieder zu Kohlenstoffdioxid-Speichern und entlasten die Umwelt damit.

Rinder aus Massentierhaltung bzw. die Erzeugung und Ernährung der Tiere führt hingegen zu einem enormen CO2- und Wasser-Verbrauch.

Der Methan-Ausstoß durch Weidetierhaltung wird zwar nicht geringer im Vergleich zu Rindern aus der Massentierhaltung, allerdings produzieren Rinder, die mit Getreide gefüttert werden, zusätzlich Lachgas, welches für die Umwelt etwa 300-mal schädlicher als CO2 ist 27)Schaller, Heidrun: Die Paleo-(R)Evolution. Börsenmedien AG, Kulmbach 2015, S. 196-199: http://www.amazon.de/dp/386470243728)Kraftfutter ist keine Lösung für das Klima: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/156803/index.html29)O’Brien, Dennis: Cattle Pastures May Improve Soil Quality. In: Agricultural Research Magazine 59, Nr. 3 (2011), p. 6:
http://agresearchmag.ars.usda.gov/2011/mar/soil
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Mit ihrem spezialisierten Mikrobiom ist es Kühen, Büffeln und anderen Wiederkäuern möglich, Weidepflanzen zu Milch und Fleisch umzuwandeln, den Boden vor Erosionen zu schützen und letztendlich die Flächen für uns als indirekte Nahrungsquellen nutzbar zu machen, die wir nicht nachhaltig mit menschlicher Pflanzennahrung beackern können 30)Anita Idel: Die Kuh ist kein Klima-Killer: Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können, November 2010:
http://www.amazon.de/dp/3895188204
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Das Getreide, mit dem die Tiere aus Massentierhaltungen gefüttert werden, wird häufig aus Ländern der “Dritten-Welt” bezogen, die ihre Nutzflächen und Wasserressourcen für Monokulturen verschwenden und sogar weitere Wälder roden, um mehr Nutzflächen zu erlangen, statt einheimische, nährstoffreiche Produkte für den Eigenbedarf anzupflanzen 31)Schaller, Heidrun: Die Paleo-(R)Evolution. Börsenmedien AG, Kulmbach 2015, S. 194-196: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/584509/Vegetarier-sind-auch-Moerder.

Auch wird in Deutschland Getreide subventioniert 32)Subventionen kontra Artenvielfalt:
http://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/internationale-agrarpolitik/internationale-agrarpolitik/
und dadurch zahlt der Verbraucher zwar nicht direkt beim Kauf, sondern indirekt mehr Geld für sein konventionelles Fleisch über seine Steuerbeiträge.

Zudem wird häufig der enorme Wasserverbrauch für die Erzeugung von Rindfleisch von Kritikern genannt: Weiderinder verbrauchen allerdings kein zusätzliches Wasser, da sie den ganzen Tag auf der Wiese grasen und ihnen Wasser in Form von Regen zur Verfügung steht. Zudem muss ihre Nahrung nicht kilometerweit per Land-, Wasser- oder Flugweg transportiert werden so wie bei Rindern aus der Massentierhaltung, was nebenbei zusätzlich die CO2-Werte senkt 33)WWF Deutschland, Frankfurt am Main: Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands, August 2009:
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/wwf_studie_wasserfussabdruck.pdf
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Wenn Du tierische Lebensmittel aus besonders artgerechter Haltung suchst, dann schau doch dieses Jahr auf der Paleo Convention vorbei! Vielleicht sehen wir uns ja da?

TIPP: DER PODCAST ZU VEGAN VS PALEO:

VFA047 – Paleo & Vegan – Miteinander statt gegeneinander

Fußnoten   [ + ]

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Paul Seelhorst
Über den Autor
Seit meiner Kindheit habe ich mich rumgeplagt mit gesundheitlichen Problemen, für die schon früh der Weg geebnet wurde: Ich war ein Frühchen, lag nach der Geburt erst mal viele Tage im Brutkasten, bevor meine Mutter mich halten durfte, ich wurde sehr hygienisch aufgezogen, bekam nur ganz kurz Muttermilch und hatte bei der Geburt so starke Neurodermitis, dass die Ärzte meinten, ich müsse bis an mein Lebensende Kortison schlucken. Okay, lang genug auf die Tränendrüse gedrückt. Mit mitte Zwanzig hatte ich dazu noch einen super stressigen Job am PC und meine Symptome wurden so schlimm und häuften sich, dass ich mir vornahm, alles stehen und liegen zu lassen, um eine Lösung für meine Gesundheit zu finden. Denn für mich korreliert wahres Glück mit Gesundheit. Ich verdiente zwar überdurchschnittlich viel Geld, aber alles Geld der Welt bringt einem nichts, wenn man sich miserabel fühlt. Was heißt miserabel - um ehrlich zu sein, hatte ich Todesangst.   So stieß ich damals nach einer langen, schulmedizinischen Odyssee auf alternative Medizin, Ayurveda und vegane Ernährung. Ich konnte aus allem viel ziehen und lernen und landete nach einer Kidneybohnenvergiftung nach meiner veganen Phase am Ende schließlich bei Paleo. Seit diesem Tag (das war in 2012) geht es mir von Tag zu Tag besser. Meine Symptome verschwanden zwar nicht alle komplett, jedoch lernte ich, sie mit den Umwelteinflüssen, denen ich meinen Körper aussetzte, zu kontrollieren. Zuerst nur mit dem Fokus auf Ernährung. Mit der Zeit kamen dann immer mehr andere Lebensstil-Faktoren hinzu.   Paleo ist mittlerweile für mich ein Lifestyle. Es umfasst mehrere Säulen, die an der Gesundheit beteiligt sind und Ernährung ist am Ende nur noch ein kleiner Teil vom großen Ganzen. Im weitesten Sinne geht es um Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung, saisonale Lebensmittel und darum, dem Menschen in unserer heutigen Umwelt das persönliche Umfeld wieder so artgerecht wie möglich zu gestalten.
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