Die 4 Gründe, warum wir essen

Die 4 Gründe, warum wir essen

Was assoziierst du mit Essen? Oder stellen wir die Frage anders – warum muss der Mensch Nahrung zu sich führen.

Viele Menschen verbinden Essen mit dem Satt werden und dem guten Geschmack. Essen hat aber bestimmte Aufgaben für uns.

 

 

#1 DAS BESTE FÜR DIE DARMGESUNDHEIT

Wie du vielleicht weißt, beschreiben wir mit der Darmgesundheit 80 % unseres Immunsystems. Was muss der Darm alles machen? Er soll zum einen die Nährstoffe aufnehmen und gleichzeitig uns vor Dingen schützen, die nicht in unseren Körper sollen. Wenn die Darmflora oder die Darmwand gestört werden (zum Beispiel das Leaky Gut – durchlässiger Darm), dann ist die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigt und es beginnt eine Kaskade von Problemen.

#2 ESSEN UNTERSTÜTZT DAS IMMUNSYSTEM

Das Immunsystem hat viele Aufgaben im Körper. Nur weil wir eine Entzündung nicht sehen, heißt es nicht, dass sie nicht da ist. Das Immunsystem arbeitet rund um die Uhr und trainiert sich. Wenn du denkst, 1 Stunde Bewegung am Tag im Fitnessstudio unter künstlichem Licht sei gesund, dann überlege mal, was dein Körper in den restlichen 23 Stunden für dich macht. Über unsere Lebensmittel erhält unser Körper zig verschiedene Nährstoffe: Vitamine, Ballaststoffe, Bakterien (Probiotika), Mineralstoffe und vieles mehr. Was meinst du, wie viel in einer Currywurst to go in 10 Minuten Pause in der Arbeit enthalten ist? Mit dem ausgewogenem Paleo Lifestyle förderst dein Immunsystem perfekt.

#3 ESSEN UND DEINE PSYCHE

Jeder kennt das Gefühl, etwas gegessen zu haben und zu bemerken „ne, das war jetzt nicht so dolle“. Oftmals betrifft dies nährstoffarme, kalorienreiche „Suchtmacher“ wie industrielle Produkte (Schokolade, Kekse, Chips, Eiscreme). Die Industrie schläft nicht. Unsere Zunge kennt ursprünglich drei Sprachen:

  • Fettig: Fett oder cremig verbindet unser Körper besonders mit Innereien. „Fettig“ bzw. cremig bedeutet auch Energie. Immerhin enthält ein Gramm Fett 9,1 Kilokalorien.In der Zeit der Nahrungsknappheit hat diese Energie über unser Überleben entschieden. Wo finden wir heute cremige Dinge? Eiscreme, billig frittiertes Zeug an jeder Ecke (besonders gerne wird hier Sonnenblumenöl verwendet – eine sehr „gute“ Quelle fü Omega- 6-Fettsäuren).
  • Süß: Hier kann es sich um saisonales Obst oder Gemüse, welches dich mit verschiedenen Nährstoffen versorgt, handeln. Unser Gehirn freut sich über Süßes. Heute kann es sich aber auch um isolierten Maissirup, raffinierten Zucker oder ähnlichen handeln. Unserer grauen Masse hinter den Augen ist es egal, ob es nun ein Sahnepudding aus Schweinegelantine ist oder ein Stück Obst. Süß ist gut, also wird dies unter gut abgespeichert.
  • Salzig: Salz ist sehr wichtig für uns. Quellen wie Salzwasser aus den Meeren und das Natrium sind wichtig für unsere Elektrolyte. Heute wird Salz sehr viel in der Industrie verwendet.

#4 ESSEN UND DEINE HORMONE

Der Klassiker sind oftmals „Heißhungerattacken“. Immer 9:30 hast du Hunger. Hinterfrage dich mal, wann du isst und was du davor gegessen hast.

  • Ich esse, wenn ich Hunger empfinde.
  • Ich esse, um keinen Hunger zu bekommen.

Ersteres ist unsere Natur, zweites konditioniert und eingetrichtert (bitte verwechsel jetzt nicht intermittierendes Fasten und Nahrungsmittelknappheit). Mit jeder Mahlzeit hast du auch einen Einfluss auf deine Hormone.

ALLES AUF EINEM BLICK

  1. Essen soll unsere Darmgesundheit fördern.
    1. Iss TÄGLICH saisonales & regionales Gemüse & Obst.
    2. Fermentierte Getränke (Kombucha, Wasserkefir) oder fermentiertes Gemüse können deine Verdauung unterstützen.
  2. Essen unterstützt unser Immunsystem.
    1. Wenn du dich an den ersten Punkt hältst, beeinflusst du den zweiten auch positiv!
  3. Essen und deine Psyche
    1. Du hast Kummer? Greif zum Telefonhörer und rufe Freunde, Bekannte und Familie an – die sind dafür da! Essen nimmt spendet keinen Trost. Es lenkt ab. Also hinterfrage dich, WARUM du gerade isst.
  4. Essen und deine Hormone
    1. Iss, wenn du Hunger hast! Lass deinen Körper Zeit für Verdauung und Regulation.
    2. Wenn du ständig einen Kaugummi kauen solltest – lass es (nicht nur, dass du deinen Kaumuskel ständig malträtierst und dieser dann zu Verspannungen führen kann) – gleiches gilt für Bonbons.

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Carsten Wölffling
Über den Autor
Carsten ist Paleo Lifestyle Coach, barfüßiger Sporttherapeut und Biohacker und beschäftigt sich seit 2013 mit verschiedenen Facetten des Biotops des Menschen und auf welchen Wegen er kompensiert. Ein Hobby ist es, Fortbildungen zu besuchen und praktische Wege der natürlichen Optimierung zu finden. Er ist Gründer von Functional Basics und Initiator des Leipziger Gesundheitsstammtisches "Health Meeting Leipzig" und seine Devise ist: "natürliche Gesundheit für alle da ist". Er lebt den Lifestyle mit Marie in Leipzig und gibt sein Wissen hier, in Coachings, Seminaren & Workshops super gerne weiter.
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